Auch dieses Jahr gab es in den Herbstmonaten September und Oktober in den WGs ein Kommen und Gehen. Erfreulicherweise haben einige unserer Teilnehmer eigene Wohnungen gefunden und unser großes Wohnhaus in der Martin-Luther-Straße 39 verlassen.
Einige neue Teilnehmer sind in ihre Zeit bei uns gestartet. Wir freuen uns immer wieder darüber, wenn wir mit ihnen zusammen erleben, wie sich ihre Situation Stück für Stück stabilisiert. Leider schlägt sich aber auch für sie die Corona-Krise nieder. Durch die Verkleinerung der Klassen werden einige normalerweise verfügbare ausführliche Deutsch- und Integrations-Kurse nicht mehr ausreichend angeboten. Deshalb sind wir froh über die Angebote der VHS, die unsere Teilnehmer hier unterstützen.
Wir sind sowieso sehr dankbar für den guten Kontakt zu den Behörden von Stadt und Landkreis, zu den SozialarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen, die sich um die Geflüchteten kümmern. Mit vereinten Kräften und einer vorbildlichen Zusammenarbeit konnten wir schon so manche stressige Situation entschärfen.
Aktuell wohnen Geflüchtete aus sechs unterschiedlichen Nationen und Kulturen bei uns unter einem Dach. Diese vielen Unterschiede fordern uns alle immer wieder heraus, wobei diese Prozesse für alle Beteiligten sehr wichtig und ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Integration sind.